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STRASSENBAHNMUSEUMSKJOLDENÆSHOLM

25. April 2007

NESA 929 auf eigene Räder

Mittwoch d. 25 April wurde NESA 929 auf seine Drehgestelle gesenkt. Der Wagen gehörte ursprünglich dem NESA, wurde 1952 nach Københavns Sporveje verkauft, wo er die Nummer KS 617 erhielt.  

Der Wagen war um 1982 von seinen Drehgestellen gehoben und eine Sanierung wurde begonnen, wurde aber wenige Jahre später - an Mangel von Ressourcen und Mitarbeiter - in Ruhe gelassen. Im Frühjahr 2002, auf Initiative einen einzigen Mitarbeiter - wollte man den Wagen fertig restaurieren, und seitdem hat man intensiv an dem Projekt gearbeitet - und zum Glück gibt es jetzt auch mehr Mitarbeiter. "Team 929" wurde so von einer Gruppe von Mitarbeiter des Museums etabliert, um dieser großen Sanierungs- und Umbauaufgabe zu lösen.

Der Wagenkasten wurde aufgehoben "und stand auf Stelzen" in etwa 25 Jahren.

           


  
Alle elektrischen Installationen sind mit neuen Leitungen ersetzt, und der Wagen ist von Ein-Richtungs bis Zwei-Richtungs-Fahrzeug umgesetzt. Damit ist der Wagen wieder, wie wenn der Architekt Ib Lunding diese schöne Fahrzeugtyp  für Københavns Sporveje entworfen.
     
 

Die Drehgestelle wurden komplett demontiert und die Motoren sind renoviert worden. Federn und alles, was beweglich ist, waren aus für eine komplette Renovierung und man hat auch neue Lager für die Achsen gegossen.

Deshalb war Mittwoch d. 25. April ein Tag, die unermüdlichen Mitarbeiter des "Team 929" nie vergessen werden, denn Der Wagenkasten war wieder mit seinen Drehgestellen vereint.

Die Fotos zeigen, dass alles  einfach zusammen passen sollte - und so war es auch! Alles ging glücklicherweise gut!

"Team 929" feierte mit einem Glas Champagne dass ein Meilenstein jetzt erreicht war! Später gab es rote Würstchen und ein Straßenbahnbier Anno 2007 für alle andere Mitarbeiter des Museums. Ein Jubiläum der ganz Großen!

 


   
         
   

  
Es gibt jetzt eine sehr große Arbeit um alle Leitungen zu verbinden. Wir wagen es nicht vorhersagen, wann der Wagen zunächst aus eigener Kraft laufen, aber das Team dahinter ist in der Hoffnung, dass es bald wird ...